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Ansprache von Metropolit Serafim anlässlich des Festaktes zum 60. Geburtstag Nürnberg - 4. September 2008
Exzellenzen, Hochwürdige Väter, Sehr geehrter Herr Bürgermeister, Sehr geehrte Frau Konsul, liebe Schwestern und Brüder,
ich freue mich sehr, dass Sie heute gekommen sind, um mich zu meinem 60. Geburtstag mit Ihrem Besuch und Ihren Glückwünschen zu ehren. Das ist für mich eine große Freude und Ehre zugleich. Dabei darf eines durchaus mit Humor festgehalten werden: 60 Jahre zu werden ist keine Leistung und kein Ereignis, sondern ein Zustand. In erster Linie ist es aber ein Grund, Gott zu danken, vor allem wenn man einen solchen Geburtstag wie ich in guter Gesundheit unter den fröhlichen Augen Gottes erleben und feiern darf. So möchte ich zuerst Gott dem Herrn danken für all das, was er mir in meinem Leben geschenkt hat, für Seinen Schutz und Segen auf meinen Lebenswegen, die mich aus Rumänien bis hierher nach Deutschland geführt haben. Ich danke Ihm, dass Er durch alle Schwierigkeiten und Versuchungen meines Lebens mich näher zu Ihm führte.
Viele Menschen haben zu meiner persönlichen Entwicklung und zu meinem Wirken als Geistlicher und Bischof beigetragen und dazu geholfen, dass ich all das erreichen konnte, was Gott durch mich verwirklichen wollte. Ich habe mich in allem immer als Sein Instrument gefühlt und wahrgenommen und ich weiß genau: ohne Ihn können wir nichts tun.
Ganz besonders möchte ich für die spirituelle und finanzielle Unterstützung hier in Deutschland durch die Evangelische und Katholische Kirchen: bei der Katholischen Kirche besonders Prälat Dr. Rauch und Dr. Wyrwoll des Ostkirchlichen Instituts in Regensburg, wo wir von 1994 bis 2001 unseren Sitz hatten. Aber auch besonders der Evange-lischen Kirche in Bayern, von der wir diese Kirche und die umliegenden Gebäude gekauft haben. Und unser Dank gilt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Baden-Württemberg, die seit Jahren besonders enge Beziehungen zu Rumänien und unserer Rumänischen Orthodoxen Kirche unterhält und uns immer wieder auch in vielfältiger Weise unterstützt hat.
Danken möchte ich an dieser Stelle auch besonders der Bayerischen Staatsregierung und dem Bayerischen Kultusministerium. Die Verleihung des Status einer Körperschaft des Öffentlichen Rechts an unsere Metropolie im Jahre 2006 durch die Bayerische Staatsregierung stellt eine besonders wichtige institutionelle Aufwertung unserer Metropolie dar. Wir gehören damit zu den rechtlich voll anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften in Deutschland und Bayern. Das ist für uns sehr wichtig und erfreulich. Ganz herzlicher Dank gebührt dafür dem heutigen Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Günther Beckstein, der unsere Metropolie schon mehrfach besucht hat und hier 2003 sowie 2006 unseren unvergessenen Patriarchen Teoctist getroffen hat, außerdem dem langjährigen Staatssekretär im Bayerischen Kultusministerium und Freund unserer Metropolie, dem Landtagsabgeordneten Karl Freller, sowie unserem langjährigen Berater und Übersetzer Pfarrer Dr. Jürgen Henkel, der für unsere Metropolie die Verhandlungen mit dem Bayerischen Kultusministerium geführt hat und auch Begegnungen im Staatsministerium vermittelt hat.
Der Stadt Nürnberg, Herrn Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly hier vertreten durch Herr Bürgermeister Horst Förther, darf ich für die stets freundliche Unterstützung unserer Metropolie danken. Dies war uns oft eine große Hilfe.
Allen Priestern und Gläubigen unserer Rumänischen Orthodoxen Metropolie darf ich für Ihre Hilfe, für Ihre Spenden und Ihre Fürbitte für unsere Metropolie und mich persönlich von Herzen danken. All das hat es ermöglicht, dass wir heute hier in Nürnberg eine eigene Kathedrale und einen eigenen Metropolitansitz haben. Der rumänischen orthodoxen Gemeinde von Nürnberg darf ich für Ihre Bereitschaft danken, hier den Sitz der Metropolie aufzunehmen und für alle Hilfe beim Aufbau der Kathedrale und des Bischofssitzes. Auch für die Organisation dieses Festaktes heute darf ich der Gemeinde herzlich danken.
Ich darf allen Mitwirkenden an diesem Tag danken: den Musikern, die das Konzert gestalten, dem rumänischen Verein „Romanima“ aus Nürnberg (die Firmen Ludwig und Mosel) und den Frauen aus unserer Gemeinde, die für die Bewirtung sorgen, sowie den drei Teilnehmern unserer Podiumsdiskussion: Weihbischof Sofian, Pater Dr. Gregor Hohmann und Schwester Ana-Maria von Selbitz.
Der Evangelischen Akademie Siebenbürgen und dem Akademieleiter Pfarrer Dr. Jürgen Henkel darf ich herzlich danken für ein Buch zu meinem Geburtstag. Unser Freund Pfarrer Dr. Henkel hat dort einige Texte, Predigten, Ansprachen und Vorträge von mir zur orthodoxen Theologie und Spiritualität sowie zu Anlässen unserer Metropolie ge-sammelt und veröffentlicht. Ich danke allen dafür, die daran mitgewirkt haben.
Nicht zuletzt möchte ich allen danken, die heute hier sind und mitgebetet und mitgefeiert haben und mir so ihre Liebe zum Ausdruck gebracht haben, sowie allen, die ihre schriftlichen Grüße übermittelt haben. Besonders möchte ich den Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Günther Beckstein erwähnen. Ich freue mich sehr darüber und danke Gott dem Herrn dafür, dass Sie alle kommen konnten und hier mitgefeiert haben.
Gott, der Herr, segne Sie alle, Er segne unsere Metropolie und unsere Kirche und alle ihre Glieder, Er segne unsere Stadt Nürnberg, Bayern, Rumänien und Deutschland, Europa und die ganze Welt nach dem Reichtum Seiner Gnade.
† Metropolit Serafim von Deutschland Zentral- und Nordeuropa
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