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Worte des Metropoliten

Laudatio an Frau Prof. Barbara Hallensleben (Fribourg, 20.06.2017)

am Internationalen Kongress „Komm, Heiliger Geist!”, Katholische Theologische Fakultät der Universität Fribourg, 20. Juni 2017

Liebe Brüder und Schwester,

Als ich 1994 Rumänicher Metropolit von Deutschland, Zentral-und Nordeuropa wurde und sieben Jahre im Ostkirchlichen Institut Regensburg wohnte, lernte ich Frau Prof. Barbara Hallensleben kennen. Sie kam von der Universität Fribourg und begleitete die wissenschaftlichen Arbeiten der orthodoxen Stipendiaten der Deutschen Katholischen Bischofskonferenz im Ostkirchlichen Institut Regensburg.

Die kamen aus allen östlichen Ländern. Seitdem pflegt Frau Hallensleben dem Anliegen einer offenen Katholizität, verpflichtet viele Freundschaften und Kontakte zu orthodoxen Kirchen und Ostkirchen in Russland, Rumänien, Serbien, Konstantinopel, Kerala. Viele orthodoxe Bischöfe begegnen ihr in der großen offiziellen römisch-katholisch/orthodoxen theologhischen Kommission – die jüngste in Chieti 2016.  Viele Begegnungen  auch in der römisch-katholischen / orthodoxen Kommission der Schweiz und durch die orthodoxen Studenten aus Chambésy, die Frau Hallenslebens Vorlseungen hier hören.  Durch Symposien in Fribourg mit orthodoxen Theologen und Bischöfen aus allen Ländern, z.B. im Februar mit Metropolit Hilarion zum Jahrestag der Begegnung von Papst Franziskus mit Patriarch Kyrill auf Kuba.
Die ehemaligen Stipendiaten des Ostkirchlichen Institutes Regensburg  werden von Frau Hallensleben zu Symposien eingeladen, z.B. bei Patriarch Bartholomaios am Ökumenischen Patriarchat.

Frau Hallensleben lädt in vielfachen Initiativen immer wieder die Christen im Westen zu Kontakten mit den östlichen Kirchen ein, durch ihre Vorlesungen und Seminare, durch die Verleihung der Silbernen Rose des hl. Nikolaus.

 Sie schlägt Brücken  zwischen östlicher und westlicher Theologie und Spiritualität, z.B. durch Übersetzung des Gesamtwerkes von Sergij Bulgakov.  Und durch die Reihe EPIPHANIA. Da ist der erste Band gleich Patriarch Kyrill, der "russische Böckenförde", zu Menschenrechten und Menschenwürde.  Der zweite Band ist eine Doktorarbeit,  die gerade zur panorthodoxen Synode aktuell wurde: Nikolaus Wyrwoll,  Politischer oder petrinischer Primat?  Eine serbische Übersetzung des Werkes ist 2013 in Belgrad erschienen.

Genau vor einem Jahr waren wir gemeinsam auf der Panorthodoxen Synode auf Kreta, wenige Wochen später gab es aus Frau Hallenslebens Hand die erste Gesamtausgabe dieser  Konzilstexte von Kreta, in deutscher Sprache, in der Reihe Epiphania!

1982 begann Prälat Dr. Albert Rauch am Ostkirchlichen Institut Regensburg ein Verzeichnis aller lebenden ostkirchlichen Bischöfe, genannt ORTHODOXIA.  Ab der  24. Auflage,  ORTHODOXIA 2016-2017, führt Frau Hallensleben diese Arbeit weiter.  Und auch die übrigen Archivalien des Ostkirchlichen Institutes  Regensburg sind jetzt geborgen im Studienzentrum der Universität Fribourg für orthodoxe Theologie, dessen Statuten der Fakultätsrat  am 23. Mai einstimmig  gebilligt hat.

 Liebe Brüder und Schwäster, „Alles was wir ausrichten, das hat Gott für uns getan”, erinnert uns der Prophet Jesaja (26,12). Und Christus sagt: „So soll euer Licht vor den Menschen leuchten damit sie eure guten Werke sehen und euerem Vater im Himmel preisen“ (Matthäus 5, 16).

Liebe Frau Hallensleben,  einige von Ihren gutenTaten, die der Hl. Geist selbst in Ihnen gewirkt hat, habe ich laut genannt, „damit wir den Vater preisen, der im Himmel ist.

Herzlichen Dank für alles un Gottes Segen für Ihre zuküftige Arbeit im Dienst der Einheit.

Ich schließe Sie und Ihr Wirken in meine Gebete ein.

Metropolit Serafim

construimcatedrala.ro