• pictura-catedrala-munchen.jpg
  • pictura-catedrala-munchen0.jpg
  • pictura-catedrala-munchen2.jpg
  • pictura-catedrala-munchen3.jpg
  • pictura-catedrala-munchen4.jpg
  • pictura-catedrala-munchen5.jpg
  • pictura-catedrala-munchen6.jpg
  • pictura-catedrala-munchen7.jpg
  • pictura-catedrala-munchen8.jpg
  • pictura-catedrala-munchen9.jpg

Art. von von Martin Kalchhauser, www.nön.at

Große Feier in Krems: Zugleich mit der Gründung einer rumänisch-orthodoxen Pfarre in Krems wurde im Dom der Wachau mit Cezar Marksteiner-Ungureanu auch deren erster Priester geweiht. Die Priesterweihe, die er durch Metropolit Serafim Joantä empfing, war Mittelpunkt einer dreistündigen Weihefeier am 19. Jänner im Dom der Wachau, die im Zuge einer ökumenischen Messe stattfand.

Gastgeber Pfarrer Franz Richter erinnerte daran, dass bereits vor rund 40 Jahren einmal eine (römisch-katholische) Priester-weihe in der Stadtpfarrkirche stattgefunden habe. Die Pfarre fungiert für die rund 300 aktiven Gläubigen aus der rund 2.000 Personen umfassenden rumänischen Gemeinde in Krems und Umgebung seit vielen Jahren als Quartiergeber. Sie feiern ihre Messen in der Bürgerspitalskirche. Dies wird wohl auch in nächster Zeit so bleiben, obwohl nun der Grundstein für eine eigene Pfarre gelegt wurde. Metropolit Serafim zeigte sich dankbar für das Quartier, das der stimmungsvollen Feier gegeben wurde, und betonte, dass seine Religionsgemeinschaft immer für die Ökumene offen sei, was sich auch in seiner Freundschaft zu Bischof Alois zeige. An der Feier nahmen neben Vertretern der Stadt mehrere katholische Geistliche teil. Dem neuen Priester gratulierten am Ende auch zwei Theologen. Seine Doktor-Mutter Ingeborg Gabriel bezeichnete die Geschehnisse als „ökumenischen Brückenbau" und meinte: „Die Pfarre ist die Keimzelle des religiösen Lebens. Sie helfen den Menschen hier, sich nicht stur materiell, sondern auch geistig eine neue Heimat aufzubauen."

„Den Himmel ins Leben hereinholen!"

Paul Zulehner filierte den Aachener Bischof Klaus Hemmerle, der meinte, man solle nicht stur auf ihn hinarbeiten, sondern „den Himmel jetzt schon hereinholen ins Leben". Marksteiner-Ungureanu (30), verheiratet und Vater zweier Buben (3, 1), führt nun die neue Kremser Pfarre (bisher eine „Filiale" St. Pöltens). Er hofft, dass es auch gelingt, einen eigenen Kirchenraum zu finden.