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Wien: Rumänisch-orthodoxe Priesterweihe in der Antonskirche

Artikel aus der Webseite der Katholischen Presseagentur in Österreich 

Metropolit Serafim dankt Kardinal Schönborn für Übergabe der Kirche - Andenken an katholische Gläubige soll erhalten werden

Wien, 10.03.2014 (KAP) In der Antonskirche in Wien-Fünfhaus, die demnächst der rumänisch-orthodoxen Kirche übergeben werden soll, hat am Sonntag eine orthodoxe Priesterweihe stattgefunden. Der rumänisch-orthodoxe Metropolit für Deutschland, Österreich und Luxemburg, Serafim (Joanta), weihte den Diakon Razvan Florin Gasca zum Priester.

Der Neupriester wird in der rumänisch-orthodoxen Gemeinde Wiener Neustadt tätig sein. Bei dem feierlichen Weihegottesdienst überbrachte der katholische Dechant Martin Rupprecht herzliche Grüße und Segenswünsche von Kardinal Christoph Schönborn.

Am Ende der Liturgie fand eine außerordentliche Vollversammlung der rumänisch-orthodoxen Kirchengemeinde statt, die sich seit Anfang Dezember jeden Sonntag in der Antonskirche in der Pouthongasse zum Gottesdienst versammelt. Die Übernahme der Antonskirche wurde bei der Vollversammlung einstimmig angenommen. Metropolit Serafim dankte Kardinal Schönborn für dessen Verständnis und Sorge für die Bedürfnisse der orthodoxen Christen in Wien.

Mit der Antonskirche gibt es nunmehr drei rumänisch-orthodoxe Gottesdienststätten in Wien: Die beiden anderen sind die neuerbaute Andreaskirche in Simmering mit ihrem eindrucksvollen Freskenschmuck und die Kapelle zur Auferstehung Christi im Palais Dietrichstein. Als rumänisch-orthodoxes Gotteshaus wird die Antonskirche in der Pouthongasse dem Mönchsvater Antonius dem Großen und dem vor wenigen Jahren heilig gesprochenen siebenbürgischen Metropoliten Andrei Saguna (1809-1873) geweiht sein.

Dem Wiener rumänisch-orthodoxen Bischofsvikar Nicolae Dura ist es ein besonderes Anliegen, dass das Andenken der katholischen Christen, die mehr als 100 Jahre in der Antonskirche gebetet und Gottesdienst gefeiert haben, respektiert wird. Unter den Ikonen, die den Altarraum begrenzen, ist daher auch bewusst die Darstellung eines großen abendländischen Heiligen der ungeteilten Kirche, des Heiligen Benedikt.

 

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