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Pastoralbesuch und konstituierende Sitzung der rumänisch-orthodoxen Priester des Landes Nordrhein-Westfalen

 in der rumänisch-orthodoxen Gemeinde „Hl. Nikolaus” und „Hl. Märtyrer Epictet und Astion” in Duisburg

Übersetzung von Sergius Kuckhoff

Am Samstag, den 18. Oktober 2014 fand in der rumänisch-orthodoxen Gemeinde in Duisburg (St.-Anna-Kirche) unter dem Vorsitz Seiner Eminenz Metropolit Serafim die konstituierende Sitzung der rumänisch-orthodoxen Priester aus Nordrhein-Westfalen statt.

 

 In seiner Eröffnungsrede begrüßte der Diözesanbischof die anwesenden Priester und Diakone und betonte die Notwendigkeit einer Koordinierung lokaler Pfarreien, um eine bessere Unterstützung der (in Deutschland lebenden) Rumänen zu ermöglichen, deren Zahl von Jahr zu Jahr ansteigt.

Nach der von Erzpriester Dr. Iosif Rădulescu vorgeschlagenen Tagesordnung diskutierten die anwesenden Väter Fragen der Organisation, der Koordination, der kanonischen Ordnung sowie auch der jurisdiktionellen Zuständigkeit der Gemeinden.
Ebenso wurden auch geistliche und praktische Probleme, Vorschriften für den Ablauf der Mysterien der Heiligen Taufe und des Heiligen Ehebundes, wie auch die Vereinheitlichung der Satzungen der Pfarreien etc. besprochen.

Den Abschluss dieses Abends bildete die gemeinsame Feier des Mysteriums der Krankensalbung, welche Seine Eminenz Metropolit Serafim mit den anwesenden Priestern und Diakonen unter der Teilnahme vieler Gläubiger aus Duisburg und den naheliegenden Gemeinden wie Bonn, Köln, Düsseldorf, Essen, Dortmund, Bielefeld usw.

In der Predigt sprach der Hierarch über die Bedeutung der Zusammenarbeit der Priester im Dienst an und mit den Gläubigen, und von der Nächstenliebe, zu welcher alle Christen in jedem Augenblick ihres Lebens aufgerufen sind. Neben den hier nachbarlich lebenden Gläubigen sollen den benachteiligten und mit der Armut kämpfenden geholfen werden. Er rief außerdem für Spenden für das Projekt „Stipendien für arme Kinder in der Republik Moldawien“ auf, welches von der Metropolie ins Leben gerufen und nun seit über zwei Jahren unterstützt wird

Am Sonntag, den 19. Oktober, zelebrierte Seine Eminenz die Göttliche Liturgie in der Kirche der Gemeinde von Duisburg zusammen mit Gemeindepfarrer P. Nicolae Sorin und einer Gruppe von Priestern und Diakonen. Zu Anfang der Liturgie weihte er auch den Theologen der Kölner rumänisch-orthodoxen Gemeinde, Teodor Tăbuș, zum Lektor.

In der Predigt sprach Seine Eminenz über das Heilige Evangelium des Sonntags, die Auferweckung des Sohnes der Witwe von Nain nach dem Hl. Lukas. Seine Eminenz sprach vom leiblichen und geistlichen Tod und mahnte die Gläubigen zu einer ständigen, sich stetig wiederholenden, Neubewertung des Lebens im Sinne geistiger Erneuerung.

Nach der Heiligen Kommunion, an dem viele Gläubige teilnahmen, dankte Seine Eminenz dem Gemeindepfarrer P. Nicolae und den Gläubigen von Duisburg für die Ausrichtung der Veranstaltung und lobte ihn für seine Tätigkeit als Gemeindepfarrer, da es ihm gelungen sei, schon nach weniger als einem Jahr nach der Gründung diese Gemeinde zum Blühen zu bringen.

Sodann hielt Seine Eminenz ein Totengedenken für die Eltern des in der Duisburger Gemeinde tätigen Ipodiakons und für den Erzpriester Vater Sergius Heitz, eines orthodoxen Priesters deutscher Abstammung, der im Erwachsenenalter zum orthodoxen Glauben konvertierte und eine wichtige Mission unter den deutschsprachigen Orthodoxen in Westfalen und iunterhielt, wo er seine Tätigkeit vor allem bis vor dem Fall des Eisernen Vorhangs ausgeübt hatte.

Der Tag des Kirchenfestes in Duisburg endete mit einer fastengemäßen Mahlzeit, die der Metropolit gemeinsam mit allen anwesenden Klerikern und Gläubigen und Gästen aus der benachbarten katholischen Pfarrei, die die rumänische Pfarrseelsorge in der Kirche St. Anna unterstützen, einnahm.

Es war für die Gläubigen der Gemeinde ein erhebendes Wochenende mit ihrem Metropoliten, den sie voller Freude am Nachmittag verabschiedeten.

 

 

 

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