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Panorthodoxes Jugendtreffen in Wien, im Zeichen der Göttlichen Kommunion

Zum vierten Mal trafen sich orthodoxe Jugendliche in Wien, um gemeinsam zu beten, zu lernen und zu feiern

Wien, 06.10.2015 (OID) Mit der Unterstützung durch die Orthodoxe Bischofskonferenz in Österreich fand am Samstag das 4. Panorthodoxe Jugendtreffen in Wien statt. Das Jugendtreffen stand dieses Jahr im Zeichen der Göttlichen Kommunion.

Mehrere hundert Jugendliche waren bereits um 9.30 Uhr zur Göttlichen Liturgie erschienen, die von Metropolit Arsenios (Karadamakis, Ökumenisches Patriarchat) und Bischof Andrej (Cilerdzic, Serbische Orthodoxe Kirche), im Beisein vieler Priester und Diakone, in Deutsch zelebriert wurde. Der Chor der russischen-orthodoxen St. Nikolai-Kathedrale, unter der Führung von Tatjana Tscherba, erfüllte die Kirche mit besonderer geistlicher Atmosphäre.
Bischof Andrej sprach in seiner Predigt von der Bedeutung dieses Jugendtreffens und der gemeinsamen Hl. Liturgie. Trotz der verschiedenen Sprachen, die die Jugendlichen sprechen, wurde bewusst das Deutsche für den Gottesdienst ausgewählt, um auch hierdurch die Einheit in der Vielfalt zu verdeutlichen, so Bischof Andrej. Bischof Andrej unterstrich auch die Rolle der Familie, die in der Erziehung der Jugendlichen eine große Bedeutung spielt und dankte gleichzeitig den Eltern, die die Jugendlichen im orthodoxen Glauben erziehen.
Nach der Göttlichen Liturgie und dem gemeinsamen Mittagessen, hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, in einem Vortrag vom Mönchspriester Paisios die Bedeutung der Kommunion zu erfahren. Vater Paisios hob in seiner Rede hervor, dass die Göttliche Kommunion uns nicht nur Gott näer bringt, „sondern uns mit Gott vereint, uns vergöttlicht“. Daher bedürfe es für die Kommunion, so Vater Paisios, einer gründlichen Vorbereitung in Form des Fastens und der Beichte, eher man die Kommunion empfangen könne. Doch diese Vorbereitung, so Vater Paisios weiter, ist eine immer andauernde Vorbereitung, denn wir können für das Göttliche im Leben nie vorbereitet sein bzw. nie richtig würdig sein. So ist auch die Göttliche Kommunion im orthodoxen Sinne als Gabe bzw. als Geschenk Gottes an die Menschen zu verstehen, so Vater Paisios.
Im Anschluss an den Vortrag wurde den Teilnehmern, ein von Jugendlichen der rumänisch-orthodoxen Gemeinde inszeniertes Theaterstück, gezeigt. Die Jugendlichen zeigten hierbei in einer adaptierten Version die Geschichte vom verlorenen Sohn aus dem Neuen Testament.
Abgerundet wurde das formelle Programm mit einem Kurzfilm über die Bedeutung der Göttlichen Kommunion, die von serbischen, rumänischen und russischen Jugendlichen in ihren Kirchen gedreht wurde. Die Jugendlichen äußerten im Film ihre persönlichen Erfahrungen in Bezug auf die Kommunion und unterstrichen damit die liturgische Gemeinsamkeit der großen orthodoxen Familie in Österreich und Wien.
Das Nachmittagsprogramm gab den orthodoxen Jugendlichen die Gelegenheit die Ikonographie, das Flechten von Gebetskränzen und die sakrale Holzschnitzerei kennen zu lernen. Begeisterung und spontane Teilnahme riefen die bulgarischen Tänze bei den Anwesenden hervor, so wie auch die typisch serbischen kulinarischen Spezialitäten.
Die Organisatoren des heurigen Panorthodoxen Jugendtreffens, angeführt von Priester Emanuel Nutu, waren sehr glücklich über die große Zahl der Teilnehmer und bekundeten einhellig ihre Freude für das kommende Jugendtreffen.

Mag. Mirko Kolundzic, Leiter des Orthodoxen Informationsdienstes (OID)
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Foto: Rumänische Orthodoxe Kirche, Wien

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