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Studientagung über die religiöse Vielfalt an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems

Seit dem 1. Oktober 2007 gibt es in Wien/Krems die Kirchliche Pädagogische Hochschule (KPH). Mit ihren acht Instituten und dem Konzept einer ökumenischen Profilierung der Lehrerausbildung ist sie nicht nur die größte diesbezügliche Institution in Österreich, sondern die einzige in ihrer Art in ganz Europa. Mit dem akademischen Grad eines „Bachelor of Education“ (BEd) wird die Ausbildung abgeschlossen. Am Institut für die Ausbildung von ReligionslehrerInnen im Rahmen der KPH wurde ein sechssemestriges Bachelorstudium für zukünftige ReligionslehrerInnen an Pflichtschulen angeboten. An diesem europaweit einzigartigen Projekt sind fünf traditionelle christliche Konfessionen beteiligt: Katholiken, Evangelische, Orthodoxe, Altkatholiken und Altorientalen.

Im Sinne einer ökumenischen Perspektive fördert und vertritt die KPH Wien/Krems die Zusammenarbeit dieser Kirchen bei gleichzeitiger Wahrung der jeweiligen Identität. Das gemeinsame Konzept der Erstausbildung, Fort- und Weiterbildung soll Lehrerinnen und Lehrer in ihren pädagogischen und religionspädagogischen Berufsfeldern bestmöglich qualifizieren und professionalisieren.

Seit dem 1. Oktober 2016 kooperiert die KPH zusätzlich in der ReligionslehrerInnenbildung und im Rahmen der Förderung der interreligiösen Kompetenzen mit den Freikirchen, der Islamischen Glaubensgemeinschaft, der Alevitischen Glaubensgemeinschaft und der Israelitischen Religionsgesellschaft. Die KPH steht für eine christliche LehrerInnenbildung, die ein interreligiöses, interkulturelles und interkonfessionelles Lernen ermöglicht. Im alten/auslaufenden Studiengang WiSe 2017/18 sind noch 14 orthodoxe Studierende.

Aus der Weiterentwicklung der KPH kann erwähnt werden: Ende des eigenständigen Lehramts für Religion an Pflichtschulen und Stärkere Profilierung und Positionierung des Themas Religion. Ab Oktober 2016 dauert das Studium an der KPH acht Semester wobei Studierende und LehrerInnen den Schwerpunkt Religion wählen können. Die Komplexität von Interkulturalität und v.a. Interreligiosität im schulischen Kontext stellt Lehrende immer wieder vor neue Herausforderungen, die es zu reflektieren und zu bewältigen gilt.

Die Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems entwickelte im Laufe ihres zehnjährigen Bestehens ein europaweit einzigartiges Bildungsangebot auf ihrem großen Weg von der Ökumene zur Interreligiosität. Heute gilt das „Haus der Religionen“ für viele als Vorzeigemodell für einen europäischen Weg der Religionen, in dem sie ihre Gemeinsamkeiten und Differenzen sensibel erkennen und respektvoll leben.

Die KPH informierte anlässlich Ihres Jubiläums in einem Pressegespräch die breite Öffentlichkeit über die erreichten Ziele und Neuerungen. Danach feierte sie in einem großen Festakt gemeinsam mit zahlreichen Fest- und Ehrengästen, ProfessorInnen, MitarbeiterInnen und Studierenden ein würdiges und freudvolles Jubiläumsfest.

Bei der Studientagung (19.10.2017) über die religiöse Vielfalt hat Prof. Dr. Nicolae Dura im Festsaal eine Podiumsdiskussion moderiert. Die Teilnehmer des Podiums waren: Dr. Nikolaus Krasa, Generalvikar der Erzdiözese Wien, Prof. Mag. Karl Schiefermair, Oberkirchenrat der evangelischen Kirche in Österreich, Univ. Prof. Dr. Andreas Schnider und Mag. Doris Helmberger-Fleckl Redakteurin der Wochenzeitung Die Furche.

Links:

->http://www.kphvie.ac.at/neues-an-der-kph/kph-news/article/interreligioese-kompetenz-in-der-lehrerinnenbildung.html
-> http://religion.orf.at/stories/2872944/
-> https://kurier.at/…/religionen-sollen-an-schule…/292.862.580
-> https://www.kathpress.at/…/kph-wien-weitet-ausbildungsangeb…
-> https://evang.at/kph-wienkrems-tagung-zu-religioeser-vielf…/

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