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Pastoralbesuch des Metropoliten Serafim in Duisburg und Kevelaer

 Vom 9. bis 11.1.2016 befand sich Metropolit Serafim auf Pastoralbesuch in Nordrhein-Westfalen und zelebrierte am 10. Januar zusammen mit Pfarrer Nicolaie Abuziloaie die Göttliche Liturgie in der St.-Anna-Kirche der rumänisch-orthodoxen Gemeinde „Hl. Hierarch Nikolaus und hl. Märtyrer Epiktet und Astion“ in Duisburg. Neben den Gläubigen der Gemeinde waren auch Gäste aus den Nachbargemeinden erschienen. Am Abend wurde in der neuen Filiale in der Stadt Kevelaer das Mysterium der Krankensalbung gefeiert.

 Mit S. E. zelebrierten während seines Pastoralbesuches in der Pfarrei in Duisburg am Sonntag nach Theophanie Pfarrer Nicolaie Abuziloaie und Erzpriester Stefan Gross (bulgarisch-orthodoxe Gemeinde Bonn) sowie P. Dumitru Dura (Diözesansekretär der Metropolie), Erzdiakon Martin Lissman und Diakon Theodor Tabus (Köln). Als Gäste waren Pfarrer Hratsch Biliciyan und Diakon Sayat Boyacin (Diözese der Armenischen Kirche in Deutschland) erschienen, die zuständig sind für die Betreuung der armenischen Christen in Nordrhein-Westfalen.
In seiner Predigt sprach Seine Eminenz über das Evangelium des Tages (Mt. 4, 12-17), in dem von Buße und Umkehr die Rede ist. Im Griechischen wird dies mit dem Wort „Metanoia“ bezeichnet, was zu Deutsch soviel wie „Sinneswandel“ bedeutet. Es bezieht sich auf das Wirken des Erlösers und darauf, das eigene weltliche Verurteilen anderer aufzugeben und alleine Gott sein gerechtes Urteil zu überlassen, damit einem das Himmelreich zuteil werde. Wir Christen wurden angehalten, uns zu ändern und an uns zu arbeiten, wo wir doch durch die Taufe grundsätzlich eine Befreiung von Bosheit und Selbstsucht erhalten haben.
Nach dem Gottesdienst nahmen Zelebranten und Gläubige  am gemeinsamen Agape-Mahl teil, das die Pfarrei eigens organisiert hatte. 

Am Sonntagabend feierte Metropolit Seraphim zusammen mit den Priestern Nicolae Abuziloae, Cosmin Stan (Mönchengladbach), Stefan Gross, Erzdiakon Martin Lissmann und Ipodiakon Sergios Kuckhoff in der orthodoxen Kapelle  „Hl. Johannes“, welche von der römisch-katholischen Kirche der Stadt in den 70ger Jahren der bulgarisch-orthodoxen Metropolie und darüber hinaus allen Orthodoxen Kirchen zur Verfügung gestellt wurde, das Mysterium der Krankensalbung.

Seit Januar d. J wird eine rumänische Filialgemeinde der Pfarrei Duisburg aufgebut, welche von Vater Nicolae betreut wird und der alle zwei Wochen einen Gottesdienst dort feiert. In Kevelaer und dem Bezirk Kleve wen zum 1. Januar 2015 1035 rumänischen Bürger registriert.  Die Anschrift der Kapelle:  Kapellenplatz 35, 47623 Kevelaer.

Kevelaer, in der Nähe der holländischen Grenze gelegen, ist der wichtigste Wallfahrtsort für Katholiken in Nordrhein-Westfalen. Dort hatte der Händler Hend Busman 1641 Visionen, an dieser eine Kirche zu Ehren der Jungfrau Maria zu bauen. Diese Wahlfahrtskirche in Kevelaer wird jährlich von mehr als eine Million Pilger besucht.

Hierod. Ioan Popoiu; Übersetzung: Hipodiakon Sergius Kuckhoff

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